Die Mundteile der Stechmücken Männchen unterscheiden sich von denen der Weibchen. Die der Mänchen sind nicht zum Blut saugen geeignet. Wobei der lange Rüssel bei den Weibchen zum Blutsaugen an Wirbeltieren dient. Die überwiegend dämmerungs- und nachtaktiven Mücken sind durch ihr Blutsaugen am Menschen als Lästlinge bekannt. Stechmücken werden durch ausgeatmetes Kohlendioxid und Körperdüfte angezogen. Einzelne Substanzen können dabei eine besondere Bedeutung haben. Nach dem Stechen spritzt das Weibchen Mückenspeichel in die Wunde. Ein darin enthaltener Wirkstoff soll eine Blutgerinnung in ihrem Rüssel, und somit ein Verstopfen verhindern, ebenso wird der Blutfluss verstärkt. Der Mensch bildet auf diesen Speichel eine allergische Reaktion, die sich mit Juckreiz, Anschwellen und Brennen bemerkbar macht.
Das Stechmücken Weibchen braucht für die Fortpflanzung die Aufnahme von Blut, denn sie müssen nach der Befruchtung durch das Männchen eine Blutmahlzeit zu sich nehmen (sie benötigen Protein, um Eier zu bilden.) Ihre andren Nahrungsmittel, Nektar und Fruchtsaft, entahlten keine Proteine.
Die Eier legt sie auf dem Wasser oder auf feuchtem Boden ab. Daher sind die Stechmücken auch hauptsächlich in der Nähe von Wasserstellen zu finden. Larven können nur im Wasser überleben. Stechmücken können viele Generationen pro Jahr ausbilden.
In tropischen Ländern sind Stechmücken als Krankheisrträger gefürchtet. In ihrem Speichel können sich Krankheitserreger befinden, welche sich dort auch vermehren können.
Noch ein kleiner Tipp bei Stichen. Anscheinend hilft eine nicht so heiße Tasse Kaffee oder Tee an den Stich zu heben, da die Proteine ab 45° verstört werden :-)