Da die Biene für die elektrische Fliegenklatsche recht groß ist,
wird die Biene nur betäubt. Dies funktioniert aber auch nur bei
aufgeladenen Batterien.
Zu empfehlen ist das Töten der Bienen mit der Fliegenklatsche nicht.
Bienen
sind eigentlich sehr friedfertige Insekten, und stechen nur wenn sie
sich bedroht fühlen. Da sie das Stechen mit dem Leben bezahlen müssen,
stechen sie auch seltener als Wespen.
Die Grundfarbe der Honigbiene ist braun, wobei bei einigen Arten die ersten Hinterleibssegmente auch gelblich bis rote Farbtöne haben können. Der Hinterleib der Biene ist nicht schwarz-gelb gefärbt, wie oft vermutet wird. Am Hinterleib befindet sich eine filzartige Haarbinde, die helle und dunkle Streifenfärbung des Abdonens bewirkt. Allein die westliche Honigbiene besitzt 25 Unterarten.
Die Biene hat eine große Bedeutung für die Imkerei, und hat sich so weit verbreitet. Ursprünglich war sie nur in Europa, Afrika und im nahen Osten zu finden. Ebenso ist die sie in Deutschland der wichtigste Bestäuber von Pflanzenblüten. Rund 80 Prozent aller Pflanzen sind auf Fremdbestäubung angewiesen, und davon werden 80 Prozent von Honigbienen bestäubt.
Auf etwa 153 Milliarden Euro wird die weltweite Wirtschaftsleistung der Biene und anderen bestäubenden Insekten geschätzt. Dies bezieht sich auf Bestäubung der 100 wichtigsten Kulturpflanzen. Auch viele Produkte der Bienen werden vom Menschen genutzt: den Honig, Bienenwachs, Pollen, Bienengift, Gelee Royal, und Popolis, sowie aus Honig gewonnenen Met.
Die Honigbiene ist eine Staaten bildende Biene. In einem Bienenstock können 40000-80000 Tiere leben. Die Arbeiterinnen formen aus Wachs, das sie am Hinterleib ausscheiden sechseckige Brutzellen. Viele dieser Brutzellen nennt man Waben. Das Nest der Bienen besteht aus Waben aus Wachs, in denen sie ihren Nachwuchs aufziehen und Honig und Pollen lagern. Der Honig dient als Energiequelle. Er liefert Heiz und Betriebsmaterial. Honig wird aus Nektar oder Honigtau gewonnen. Der übrige Nektar wird in Wabenzellen eingelagert. Durch Wasserentzug wird der Nektar eingedickt. So wird er haltbar gemacht. Es entsteht eine übersättigte sirupartige Zuckerlösung, die nicht mehr gärfähig ist, der Honig.
An den Hinterbeinen hat die Arbeiterinnenbiene dichte Haarborsten, damit kann die Biene hängengebliebene Pollen von ihrem Körper oder den Beinen abbürsten. In der flachen Vertiefung die sich am Unterschenkel befindet werden die Pollen transportiert. 22-25 °C ist die optimale Außentemperatur zum Sammeln von Nektar. Oberhalb von 38° beginnt bei ihnen die Hitzeruhe, unterhalb etwa 7-10°C fallen Bienen in Kältestarre. Meist fliegen die Bienen nur einen Kilometer um Nektar zu finden, da das Fliegen sehr energieaufwendig ist. Sie können mit vollem Honigmagen ca. 8 km fliegen, solche Strecken legen die Sammerlinnen aber sehr selten zurück.
Der Nektar gelangt über den Rüssel und die Speiseröhre in den Honigmagen, der sich vor dem eigentlichen Darm befindet. Die Honigbiene versorgt andere Stockmitglieder, indem sie den Nektar wieder erbricht. Die im Honigmagen gelagerte Nahrung dient aber auch zur Eigenversorgung.
Der Honigmagen ist mit dem Bienedarm über ein ventilartiges Verbindungsstück verbunden. Wenn das Ventil geöffnet, fließt Nektar in den Darm und wird verdaut.
Die Temperatur in einem Bienestock beträgt 35°C (diese Temperatur können die Bienen beeinflussen: Durch Vibrieren des Brustkorb der Honigbiene kann Wärme erzeugt werden, das Flügelfächeln wird als Ventilator eingesetzt.), daher können sich schnell Krankheiten ausbreiten. Um dies zu verhindern bestreichen die Bienen das Innere der Wabenzellen und Oberflächen mit einem haudünnen Film eines selbsthergestellten Kitts, der die Entwicklung von Bakterien, Pilze und andere Mikroorganismen hemmt oder abtötet.
Bei der Honigbiene hat er Stachel eine besondere Bedeutung. Er dient zur Verteidigung des Staates. Da der Stachel mit Widerhaken ausgestattet ist, bleibt er in der Haut der Menschen stecken. Die Biene kann den Stachel nicht mehr herausziehen, und so wird er ihr aus dem Hinterleib gerissen und sie stirbt an der Verwundung.
In einem Bienenstaat unterscheidet man drei Arten von Bienen:
Diese Königin: Die 15-18 mm große Biene ist leicht zu erkennen an ihrer Größe und ihrem verlängerten Hinterleib. Normalerweise ist sie das einzige voll entwickelte Weibchen im ganzen Stock, die einzige die Eier legt (bis 2000 Stück am Tag) und ist so die Mutter des gesamten Bienenstaats. Allein durch die besondere Form der Zelle, in der das Ei gelegt wird, und die unterschiedliche Fütterung der Larve entscheidet es sich, ob eine Königin oder Arbeiterin heranwächst. Vor allem der von den Arbeiterinnen selbst hergestellte Futtersaft Gelee Royal spielt hierbei eine bedeutende Rolle. Die Bienenkönigin kann ein Alter von 4-5 Jahren erlangen.
Wenn der Raum im Bienestock zu klein wird teilt sich der Stock. Die alte Bienenkönigin zieht aus, und neue Königinnen werden aufgezogen.
Ist eine männliche Biene. Sie entsteht wenn die Königin unbefruchtete Eier legt. Leicht zu erkennen durch ihre großen Facettenaugen und ihre Größe von 13-16mm. Etwas 500 bis 2000 davon leben in einem Bienenvolk, zu der Zeit in der auch Schwärme möglich sind (April bis Juli). Die Drohnen haben keinen Giftstachel. Durch ihre Antennen können sie den Pheromonduft junger Königinnen erkennen, um sich dann im Flug mit der Königin zu paaren. Dies geschieht auf Drohnensammelplätzen. Hierbei fliegen die Drohnen so schnell, dass sie mit normalem Auge kaum zu erkennen sind. Eine Biene paart sich mit bis zu 20 Drohnen.
Sie sind die größte Masse des Bienenfolks. Eine Arbeiterin wird 11-13mm groß. Ihre Aufgabe ist es Nektar zu sammeln, die Larven auf zu ziehen, und den Stock zu verteidigen. Nur die Königin legt Eier, was die Arbeiterinnen aber auch könnten. Daher schickt die Bienenkönigin eine Botenstoffmischung, die die Funktion der Eierstöcke unterdrückt. Legt eine Arbeiterin dennoch ein Ei, wird dieses von andren Arbeiterinnen oder der Königin umgebracht.
Ebenfalls sorgt die Botenstoffmischung für eine Veränderung des Lernverhaltens der jungen Arbeiterinnen. Diese haben die Aufgabe kurz nach ihrer Geburt die Bienenkönigin zu füttern und zu pflegen. Hierbei sind sie einer großen Dosis der Botenstoffmischung ausgesetzt. Diese bewirkt, dass negatives Lernen bei den Arbeiterinnen verhindert wird. Daher haben sie keine Aggressionen untereinander und gegen ihre Tätigkeit, sondern verrichten ihre Tätigkeit friedlich und widerstandslos. Je älter die Bienen werden lässt der Einfluss nach, was zum Überleben notwendig ist, da die Arbeiterinnen nun anderen Tätigkeiten nachgehen, wie beispielsweise der Nahrungssuche, bei der ein Lernen aus negativern Erfahrungen erforderlich ist.
Schnelles entfernen von der Nähe des Bienenstocks ist ratsam, da die Biene beim Rausreißen des Stachels ein Alarmpheromen freisetzt. Daher können noch andere Bienen dazustoßen, die den „Feind" angreifen.
Der Stachel sollte schnell entfernt werden, indem man mit dem Fingernagel über die Stichstelle kratzt. Wenn man den Stechapparat (oft inklusive der Giftdrüse) mit den Fingern fasst, besteht die Gefahr dass das in der Giftblase vorhandene gift in die Wunde gepresst wird.